Rewe und Aldi bauen gemeinsam neu
Obst, Gemüse, Verzehrfertiges und Molkereiprodukte können im Rewe-Supermarkt Neubau noch breiter präsentiert werden. Auch Aldi will in der Merseburger Straße neu bauen. Foto: Michael Strohmeyer

Seit die Stadträte Neubauten von Aldi und Rewe auf der Freifläche westlich der Puschkinstraße abgelehnt haben, ist geraume Zeit vergangen. Jetzt wollen die beiden Märkte am Standort in der Merseburger Straße 25 in Schkeuditz neu bauen. „Es ist richtig, dass Rewe gemeinsam mit dem Lebensmitteleinzelhändler Aldi die Märkte auf dem Gelände in der Merseburger Straße in den kommenden Jahren neu gestalten will“, bestätigte Nadja Keller von der Unternehmenskommunikation der Rewe Group. Ziel sei es, die Geschäfte langfristig fit für die Zukunft zu machen und der Kundschaft auch künftig zeitgemäßes Einkaufen zu ermöglichen.

Wie Oberbürgermeister Rayk Bergner (CDU) mitteilte, hatten die beiden Märkte im Dezember die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens zur gemeinschaftlichen Entwicklung des Standortes beantragt. „Der vorhandene Standort soll abgerundet und durch Neubauten für die zukünftige Nutzung ertüchtigt werden“, teilte er den Räten während der Januarsitzung des Stadtrates mit. Was genau geplant sei, würden der Aufstellungsbeschluss sowie der Städtebauvertrag im März beziehungsweise April 2021 beinhalten.

Rewe
Obst, Gemüse, Verzehrfertiges und Molkereiprodukte können im Rewe-Supermarkt Neubau noch breiter präsentiert werden. Auch Aldi will in der Merseburger Straße neu bauen. Quelle: REWE

Rewe plant in Schkeuditz eine Markthalle nach dem hauseigenen „Rewe Green Building“-Konzept zu errichten, informierte Keller auf Anfrage des Schkeuditzer Boten (SB). Diese spezielle Bauform zeichne sich durch Energieeffizienz und einen hohen verarbeiteten Holzanteil aus. „Solch ein Öko-Supermarkt spart bis zu 50 Prozent Energie im Vergleich zu einem gängigen Bau“, meinte Keller. Dafür sorgten der Einsatz modernster Heizungs-, Lüftungs- und Beleuchtungstechnik und energieeffiziente Kälteanlagen. Die Heizenergie werde zu 80 Prozent durch Abwärmenutzung aus der zentralen Gewerbekälte und zu 20 Prozent über den Einsatz von Wärmepumpen abgedeckt. Der Markt werde CO2-neutral betrieben und nach Fertigstellung von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) geprüft und offiziell zertifiziert.

Zum Zeitplan konnte Keller aufgrund der frühen Planungsphase noch nichts sagen.